Richtig Lüften


Voraussetzung für gesundes Wohnen



Sorgen Sie in Ihrer Wohnung mehrmals (4x) am Tag für einen kompletten Luftaustausch. Dazu öffnen Sie Fenster und Zimmertüren (ganz öffnen, Heizkörperventile vorher schließen!) jeweils ca. 5 bis 10 Minuten lang. Lüften Sie vor allem auch nach dem Kochen und nach dem Duschen (nasse Fliesen abledern!), damit der Wasserdampf nach draußen entweichen kann.

Während der Heizperiode sollten Sie auf die Kippstellung der Fenster zur Dauerlüftung verzichten (sinnlose Energieverschwendung!), denn die langen Lüftungszeiten verursachen eine starke Abkühlung der Oberflächen; das Mauerwerk verliert dann durch Feuchtigkeitsaufnahme (Tauwasser) seine Isolierwirkung, dadurch wird an kalten Wänden oder Raumecken die Bildung von Schimmel gefördert.

Ermöglichen Sie die Luftzirkulation hinter Ihren Möbeln (bei größeren Schränken möglichst 10 cm Abstand zur Außenwand!).

Halten Sie die Türen zu weniger beheizten Räumen (Schlafzimmer) geschlossen, da warme Luft absolut mehr Feuchtigkeit enthält, die sich auf kälteren Oberflächen niederschlägt.

Eine starke Temperaturabsenkung in der Wohnung bringt (außer bei mehrtägiger Abwesenheit) kaum eine Einsparung, denn das Aufheizen ausgekühlter Wände und Decken erfordert viel Energie und darüber hinaus eine erhöhte Temperatur zum Ausgleich des unbehaglichen Raumklimas.

Selbstverständlich dürfen auch Treppenhaus-, Keller- und Speicherfenster in der kalten Jahreszeit nur kurzzeitig zum Lüften geöffnet werden.
Bei großer Hitze bzw. hoher Luftfeuchtigkeit sollten Kellerfenster und -türen wegen Tauwassserbildung auch im Sommer geschlossen bleiben.


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